Weinbau ist bei uns Familiensache.
Seit fünf Generationen arbeiten wir dort, wo wir zuhause sind – im Steigerwald, auf Keuperboden.

Hier wachsen unsere Reben.

Hier wächst auch das, was uns wichtig ist: Geduld, Vertrauen und der Respekt vor der Natur.

Jede Generation hat ihre Spuren hinterlassen.
Heute führen wir fort, was unsere Eltern und Großeltern aufgebaut haben – mit neuen Ideen und offenem Blick.

Was uns dabei trägt, sind die Menschen um uns herum.
Unsere Familie, unsere Freunde und all jene, die mit anpacken, wenn es darauf ankommt – im Weinberg, im Keller und bei jedem Fest auf dem Hof.

Wein entsteht bei uns nicht allein, sondern im Miteinander.
Aus helfenden Händen, gemeinsamen Entscheidungen und aus Momenten, die man teilt: Arbeit, Freude.

Ohne diesen Rückhalt gäbe es kein Weingut Ruppenstein, wie es heute ist.
Denn was wir hier machen, ist mehr als ein Beruf – es ist ein gemeinsamer Weg.

"Wein bedeutet für uns: zuhören, verstehen, begleiten. Er entsteht nicht im Labor, sondern draußen – im Wind, in der Sonne, im Rhythmus der Natur. Wir arbeiten mit ihr, nicht gegen sie. Unsere Böden aus Keuper geben den Weinen Struktur, Tiefe und ihre unverwechselbare Handschrift. Im Weinberg achten wir auf Ausgewogenheit, im Keller auf Ruhe und Geduld. So bleibt, was draußen wächst, auch im Glas lebendig. Simon bringt Erfahrungen aus drei Kontinenten mit: aus Österreich, Kalifornien, Washington State, Neuseeland, der Schweiz und Franken. Diese Zeit hat seinen Blick auf Wein geprägt – offen, neugierig und respektvoll. Das Wissen aus der Welt trifft hier auf unsere fränkische Bodenständigkeit. Jeder Wein trägt ein Stück Familie, ein Stück Steigerwald und ein Stück Welt in sich. So verbinden wir, was uns ausmacht: Tradition und Erfahrung. Handwerk und Neugier. Herkunft und Horizont."

"Der Oberschwarzacher Herrenberg ist eine weitere bemerkenswerte Weinlage, die sich durch ihren Gipskeuper-Boden auszeichnet. Hier gedeihen unsere Reben unter optimalen Bedingungen, um Weine von großer Tiefe und Komplexität zu erzeugen. Unsere trockenen Silvaner sind hier besonders hervorzuheben, da sie die harmonische Verbindung von Frische und Tiefe in sich tragen."

Von hier aus sehen wir mehr als nur Reben.
Wir sehen die Hügel des Steigerwalds, die Linien unserer Weinberge und die Böden, die unsere Weine prägen.

Der Blick in den Weinberg erinnert uns jeden Tag daran, warum wir das tun:
weil guter Wein Zeit braucht, Aufmerksamkeit – und das Gespür für das, was die Natur vorgibt.

Jede Jahreszeit erzählt ihre eigene Geschichte.
Vom ersten Austrieb im Frühling bis zur Lese im Herbst entsteht hier das Fundament unserer Weine: mineralisch, ehrlich und vom Keuperboden geformt.

Unser Weinbergsblick ist kein Aussichtspunkt –
er ist Ursprung, Arbeitsplatz und Inspiration zugleich.